Bild ist nicht verfügbar
WILLKOMMEN IN IHRER ZAHNARZTPRAXIS FÜR ZAHNMEDIZIN UND MUND-, KIEFER-, GESICHTSCHIRURGIE
Slider

WURZELSPIZENRESEKTION (WSR)

Bakterien können zu Entzündungen im Bereich des Zahnfleisches und auch im Bereich der Zahnwurzeln führen. Im Zahnfleischbereich reichen oft einfache Maßnahmen zur Reinigung und Desinfektion aus, um diese Entzündungen zu behandeln.
Im Bereich der Zahnwurzeln ist eine Wurzelbehandlung durch den Zahnarzt notwendig. Allerdings gibt es einige Fälle, in denen eine Wurzelbehandlung alleine nicht zum völligen Abklingen der Entzündung an der Zahnwurzel führt. In diesen Fällen stellt die Durchführung einer Wurzelspitzenresektion, also einer chirurgischen Entfernung der Wurzelspitze, zusammen mit dem Entzündungsgewebe eine Erhaltungsmöglichkeit für den Zahn dar.
Bei diesem Eingriff, der in örtlicher Betäubung möglich ist, wird die Mundschleimhaut in der Region des betroffenen Zahnes geöffnet und dann die Wurzelspitze zusammen mit dem Entzündungsgewebe entfernt.
Nach diesen Maßnahmen, die etwa 15-30 Minuten dauern, wird das Zahnfleisch wieder vernäht. Gelingt es dem Körper, den Defekt mit Knochen zu schließen, so ist die Behandlung ein Erfolg und der Zahn kann noch viele Jahre erhalten bleiben.
Wird der Defekt erneut von Bakterien besiedelt, kommt es früher oder später zu erneuten Entzündungszeichen. Da man diese Entwicklung nicht vorhersagen kann, handelt es sich bei jeder Wurzelspitzenresektion (WSR) stets um einen Erhaltungsversuch, der zwar gute Chancen hat, aber keine Garantie für den Erfolg darstellt.
Die Chance, dass der entstandene Defekt wieder knöchern ausheilt, kann durch das Einbringen von speziellem Wurzelfüllmaterial im Bereich der Wurzelspitze und von Knochenersatzmaterial im Bereich des Knochendefektes erhöht werden.
Die Notwendigkeit dafür ist individuell unterschiedlich. Gerne erläutern wir Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch die Möglichkeiten und Vorteile.