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WEISHEITSZAHNENTFERNUNG

Die Weisheitszähne, oft auch "8-er"genannt, sind die hintersten Backenzähne des Menschen. Sie wachsen langsam bis etwa zum 24. Lebensjahr. Es bildet sich zunächst die Zahnkrone. Dann beginnt das Wurzelwachstum.
Mit dem Wurzelwachstum beginnen die Zähne "zu schieben" und üben unter Umständen Druck auf die gesamte Zahnreihe aus. Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn die Weisheitszähne gekippt oder "schief" wachsen. Ein weiteres Problem kann sein, dass der Kiefer für die Gesamtheit aller Zähne zu klein ist und die zuletzt durchbrechenden Zähne keinen Platz mehr haben.
In den Fällen, in denen durch die Weisheitszähne Druckgefühl, Schmerzen, Entzündungen oder Verschiebungen der bereits vorhandenen Zähne entstehen, ist die Indikation zur Entfernung der Weisheitszähne klar gegeben.
Man kann nur mit einem Zahn kauen, der Kontakt zu seinem "Gegenzahn" im Gegenkiefer hat. Weisheitszähne ohne Antagonistenzahn (Gegenzahn) oder solche, die eine tiefe Zahnfleischtasche oder gar eine tiefe Zahnfleischkapuze haben, sollten ebenfalls entfernt werden.
Das optimale Alter zur Entfernung der Weisheitszähne beginnt ab dem 16. Lebensjahr.
Grundsätzlich können ein einzelner oder auch mehrere Weisheitszähne in Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung) entfernt werden. Hierbei bekommt man eine "normale" zahnärztliche Spritze zur Betäubung des Gebietes um den Zahn herum. Dann wird die Schleimhaut durch einen kleinen Schnitt geöffnet. Eventuell wird etwas Knochen entfernt oder der Zahn in kleinere Einheiten durchtrennt. Der freigelegte Zahn wird schonend entfernt und die Wunde wieder vernäht. Die Dauer des Eingriffes beträgt ca. 10-15 Minuten pro Zahn. Eine Behandlung in Vollnarkose ist möglich.